BarrierSystems

GSM-Modul mit deutscher Rufnummer

BarrierSystems ist der einzige Hersteller, dessen GSM-Module für Schranken und Poller eine deutsche Rufnummer tragen, im BaseLink 2.0 und im SmartKit. Ein Anruf darauf aus Deutschland ist ein Inlandsgespräch.

Ein GSM-Modul an einer Schranke oder einem Poller macht das Telefon zum Zufahrtsmittel: Wer anruft, öffnet, vorausgesetzt, seine Nummer ist hinterlegt. Kein Ausweis, kein Schlüssel, kein Token, das verloren gehen kann. Jeder Mitarbeiter, jeder Lieferant und jede Einsatzkraft hat das nötige Gerät bereits in der Tasche.

Damit das funktioniert, braucht das Modul eine eigene Rufnummer. Genau die wählen Ihre Leute jeden Tag, und genau dort lohnt der zweite Blick.

Anruf statt Ausweis

Die Anlage öffnet nach einem Anruf von einer hinterlegten Nummer. Nichts zu verteilen, nichts einzusammeln, nichts nachzubestellen.

Als einziger Hersteller

Eine Nummer mit +49, im BaseLink 2.0 wie im SmartKit. Ein Anruf darauf aus Deutschland ist ein Inlandsgespräch und fällt unter die üblichen Inlandstarife.

SIM ist drin und aktiv

Multi-Netz-SIM für die EU und die Schweiz, ab Werk aktiviert. Kein eigener Mobilfunkvertrag, kein Freischalten vor der Inbetriebnahme.

Wie das Öffnen per Anruf arbeitet

Berechtigung hinterlegen
Die Rufnummer des Berechtigten wird im ControlHub eingetragen, personalisiert und zeitgesteuert nach Zeitraum, Wochentagen und Uhrzeiten, für einzelne Anlagen oder Anlagengruppen.
Anrufen
Der Fahrer wählt die Nummer des Moduls an der Anlage. Das Modul erkennt die anrufende Nummer und prüft sie gegen die Berechtigungen.
Öffnen
Passt die Nummer und liegt der Anruf im erlaubten Zeitfenster, öffnet die Anlage. Der Anruf wird dabei standardmäßig abgewiesen, es kommt kein Gespräch zustande, und dem Anrufer entstehen keine Gesprächskosten. Auf Wunsch lässt sich das Modul so einstellen, dass es den Anruf annimmt.
Nachvollziehen
Die Bewegung steht im Meldearchiv: welche Anlage wann und auf welche Berechtigung hin geöffnet hat.

Der Anruf ist eines von vierzehn Zufahrtsmitteln, die sich gegeneinander abwägen lassen: Zufahrtsmittel im Vergleich.

Warum die Rufnummer des Moduls zählt

Ein GSM-Modul ist ein Mobilfunkteilnehmer wie jedes Telefon. Seine Rufnummer hängt daran, wo die SIM-Karte registriert ist, und die muss nicht dort sein, wo die Schranke steht.

Inland oder Ausland
Ein Anruf aus Deutschland auf eine deutsche Nummer ist ein Inlandsgespräch. Eine Nummer in einem anderen EU-Land ist das nicht: Anrufe dorthin sind seit Mai 2019 EU-weit auf 19 Cent je Minute zuzüglich Umsatzsteuer gedeckelt, gedeckelt, nicht kostenlos, und in aller Regel nicht von einer Inlands-Flatrate gedeckt.
Was die Telefonanlage erlaubt
Ob von einem Apparat überhaupt ins Ausland gewählt werden darf, entscheidet die Konfiguration der Telefonanlage. Eine gesperrte Auslandswahl ist an einer Schranke ein Problem, das niemand am Tor lösen kann.
Was auf der Rechnung steht
Eine deutsche Nummer erscheint in Einzelverbindungsnachweisen und Telefonbüchern als das, was sie ist. Eine ausländische Nummer wirft im Zweifel Fragen auf, die jemand beantworten muss.
Was BarrierSystems liefert
Eine deutsche Rufnummer, für alle Module mit Mobilfunk, BaseLink 2.0 und SmartKit. BarrierSystems ist der einzige Hersteller, der das für Schranken und Poller bietet.

Welche Geräte eine deutsche Rufnummer tragen

BaseLink 2.0
Der Controller für die Nachrüstung im Bestand. 4G/LTE, 3G und 2G mit integrierter Multi-Netz-SIM; Montage auf Hutschiene, Inbetriebnahme in 20 Minuten. Bis zu 100 Berechtigungen, GSM- und LTE-Anruf als Zufahrtsmittel.
SmartKit, Variante mit Mobilfunk
Die Steuerung für Neuanlagen und größere Zufahrten. Die Variante mit Mobilfunk bringt LTE und die Multi-Netz-SIM mit; ohne Mobilfunk läuft sie über das Netzwerk vor Ort.
Wann ohne Mobilfunk
Liegt am Standort ein Netzwerk an, braucht es kein GSM-Modul. Die Anruffunktion entfällt dann; die übrigen Zufahrtsmittel bleiben.

Was beide unterscheidet und wann welches passt: Schranke und Poller nachrüsten.

Stand und Quellen

Stand: September 2026. Diese Seite wird fortgeschrieben; Grundlage sind die folgenden Angaben.

Rufnummer und Alleinstellung
Angabe von BarrierSystems, Stand September 2026: Die eigenen Module mit Mobilfunk tragen eine deutsche Rufnummer, und BarrierSystems ist darin der einzige Hersteller für Schranken und Poller.
Geräte
Datenblätter BaseLink 2.0 und SmartKit 3.0: Mobilfunkstandards, integrierte Multi-Netz-SIM für EU und Schweiz, Anruf als Zufahrtsmittel.
Preisdeckel für Anrufe ins EU-Ausland
Quelle: Verordnung (EU) 2015/2120, Artikel 5a, eingefügt durch Verordnung (EU) 2018/1971; gilt seit dem 15. Mai 2019. Amtliche Fassung bei EUR-Lex, abgerufen am 19. September 2026. Diese Seite ordnet ein und ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Welche Rufnummer hat das Modul?
Eine deutsche, also eine Nummer mit +49, im BaseLink 2.0 und im SmartKit. Ein Anruf darauf aus Deutschland ist ein Inlandsgespräch. BarrierSystems ist der einzige Hersteller, dessen GSM-Module für Schranken und Poller eine deutsche Rufnummer tragen.
Kostet der Anruf etwas?
Standardmäßig nicht: Das Modul weist den Anruf ab, sobald es die Nummer erkannt hat. Es kommt kein Gespräch zustande, und damit entsteht auch keine Verbindungsgebühr. Soll das Modul den Anruf stattdessen annehmen, lässt es sich so einstellen.
Brauche ich eine eigene SIM-Karte oder einen Mobilfunkvertrag?
Nein. Die Multi-Netz-SIM für die EU und die Schweiz ist eingebaut und ab Werk aktiviert. Beim BaseLink 2.0 gehört sie zum Lieferumfang, beim SmartKit zur Variante mit Mobilfunk.
Wer darf die Anlage per Anruf öffnen?
Nur, wessen Rufnummer hinterlegt ist, und nur im erlaubten Zeitfenster. Berechtigungen gelten nach Zeitraum, Wochentagen und Uhrzeiten, für einzelne Anlagen oder für Anlagengruppen.
Funktioniert die Anlage, wenn die Verbindung ausfällt?
Der Controller verarbeitet die Zufahrtsmittel lokal und arbeitet auch ohne Internetverbindung weiter; Bewegungen werden gepuffert und später synchronisiert. Die Anruffunktion selbst braucht allerdings Mobilfunk.
Was, wenn am Standort kein Mobilfunk ankommt?
Dann führt der Weg über das Netzwerk vor Ort: das SmartKit ohne Mobilfunk, angebunden per LAN. Als Zufahrtsmittel bleiben unter anderem Kennzeichenkamera, RFID, QR-Code und Funksender.
Lässt sich der Anruf mit anderen Zufahrtsmitteln kombinieren?
Ja. Eine Anlage kennt mehrere Zufahrtsmittel nebeneinander, etwa Kennzeichen für die Stammbelegschaft, Anruf für Lieferanten und QR-Code für Gäste. Die Gegenüberstellung steht unter Zufahrtsmittel im Vergleich.

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