BarrierSystems oder SPS-Steuerung
Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) ist der klassische Weg, eine Sperranlage zu steuern: Ein Programmierer bildet den Anwendungsfall in der Steuerung ab. BarrierSystems ist eine Plattform aus Standard-Hardware und Standard-Software, die den Anwendungsfall konfiguriert statt programmiert.
Der Vergleich nennt je Thema, was in der Praxis den Unterschied macht. Stand: Mai 2024.
Sechs Themen im Vergleich
| Thema | SPS-Steuerung | BarrierSystems |
|---|---|---|
| Installation und Inbetriebnahme | Jeder Anwendungsfall muss neu abgebildet werden, mit hohem individuellem Aufwand. Lange Vorlauf- und Projektlaufzeiten, weil Planung und Programmierung individuell sind. Hohe Fehleranfälligkeit und häufiges „Testen im Betrieb“. | Schnelle Bereitstellung und günstige Umsetzung individueller Kundenwünsche als Modul. Rollout und Inbetriebnahme an einem Tag, sofern der übrige Verbau abgeschlossen ist. Das System läuft zuverlässig ab dem ersten Tag. |
| Einmalige und laufende Kosten | Je nach benötigten Anschlüssen sind SPS-Steuerungen schnell überdimensioniert und teuer. Hohe Einrichtungskosten, weil jedes Szenario von Grund auf programmiert wird. Jede Anpassung muss manuell und spezifisch entwickelt werden. | Günstige Standard-Hardware (BaseLink und SmartKit) mit Austausch- und Erweiterungsoption. Bewährte Standard-Software mit vielen Funktionen und kontinuierlicher Weiterentwicklung. Das Lizenzmodell deckt die Bereitstellung aller Erweiterungen und nötigen Anpassungen ab. |
| Benutzerfreundlichkeit | Oft veraltete Software („Windows-95-Look-and-Feel“), nur Desktop-Programme. Arbeitsprozesse umständlich oder gar nicht möglich, daher viel Handarbeit. Geringe Akzeptanz bei Nutzern, das System wird nicht genutzt und nicht optimiert. | Benutzerfreundliche moderne Oberflächen in ControlHub und ControlApp. Alle Standardprozesse abgebildet, selbsterklärend und gut dokumentiert. Hohe Akzeptanz, Nutzer geben Feedback, die Weiterentwicklung fördert den Kundennutzen. |
| Wartung und Support | Aufwändige und daher teure Anpassungen über die Nutzungsdauer. Meist keine Bugfixes und Sicherheitsupdates. Hohe Bindung an die eine Person, die die SPS programmiert hat. | Einfache, schnelle und kostengünstige Weiterentwicklung als modulare Erweiterungen. Regelmäßige Sicherheits- und Produktupdates ohne weitere Kosten, in der Lizenz enthalten. Persönlicher Support per E-Mail und Telefon durch ein professionelles Team. |
| Integration und Skalierbarkeit | Hoher Aufwand bei der Pflichtenhefterstellung und während Inbetriebnahme und Testphase. Keine Schnittstellen zu Standard-Drittsoftware wie ERP-Systemen oder Besuchermanagement. Jeder weitere Standort muss individuell ausgestattet und programmiert werden. | Einfache Pflichtenhefterstellung durch Standardtextbausteine und vorhandene Funktionen. Schnittstellen zu Standard-Drittsoftware plus offene eigene API für Integrationen. Neue Standorte einfach, kostengünstig und in unter einem Tag in Betrieb. |
| Sicherheitsfunktionen | Fehlende Sicherheitsupdates sorgen für ein immer größeres Angriffsrisiko. Hardware und Software nicht aus einer Hand, Sicherheit lässt sich nicht einfach oder kostengünstig nachrüsten. | Regelmäßige Sicherheitsupdates schützen vor Angriffen. Verschlüsselte Kommunikation und ausgereiftes Rollen- und Rechtemanagement. Sicherheitsaudits können jederzeit durchgeführt werden. |
Fazit
- SPS-Steuerung
- „Hat man immer schon so gemacht.“ Günstiger nur auf den ersten Blick, weil Folgekosten und Risiken hinzukommen; flexibel, aber nur mit hohem Aufwand und Zusatzkosten.
- BarrierSystems
- Modernes, benutzerfreundliches Zufahrtsmanagementsystem. Sicherheitsupdates, Support und laufende Weiterentwicklung rechtfertigen die Lizenzkosten; mehr Optionen als eine SPS-Lösung auf einem sicheren Fundament.
Ihre Anlage im Vergleich
Bringen Sie Ihren Anwendungsfall mit. Wir zeigen, wie er ohne SPS-Programmierung abgebildet wird.
